Ablauf einer Aufstellung

Wie läuft eine Aufstellung ab?


Zunächst kläre ich welches Anliegen/Problem der Klient hat, für den aufgestellt werden soll. Danach wird von mir festgelegt, welche Positionen zu Beginn der Aufstellung aufgestellt werden sollen. Häufig ergeben sich während der Aufstellungsarbeit weitere Positionen, die besetzt werden müssen.


Dann wählt der Klient Personen aus, die auf den einzelnen Positionen als Stellvertreter stehen sollen. Neben einem Stellvertreter für sich selber, benötigt der Klient weitere Stellvertreter, z.B. für jedes Familienmitglied bei Familienaufstellungen oder für jedes Symptom bei Symptomaufstellungen usw..

 

Jedem Stellvertreter sagt der Klient für wen bzw. für was er steht und stellt diesen Stellvertreter im Raum an die Stelle, die er momentan als richtig empfindet. Wenn alle Stellvertreter auf diese Weise einen Platz bekommen haben, setzt sich der Klient als Beobachter an den Rand der Aufstellung.


Die Stellvertreter fühlen sich nun in ihre Position ein und nehmen Gefühle und Körperempfindungen dieser Position auf. Diesen Prozess nennt man „stellvertretende Wahrnehmung“ oder „repräsentative Wahrnehmung“. Die Gefühle und Körperempfindungen der Stellvertreter verdeutlichen die Probleme im System.


Durch gezielte Fragen nach Wahrnehmungen und Gefühlen der Stellvertreter beginnen sich Lösungen abzuzeichnen. Die Stellvertreter verändern ihre Position im Raum und das System beginnt zu arbeiten. Es ergeben sich nun, je nach Aufstellung und Fragestellung, Glaubenssätze, Schuldzuweisungen, belastende Versprechen oder gar karmische Verstrickungen, die gelöst werden wollen. Dies wird so lange durchgeführt, bis sich alle Stellvertreter gut fühlen und von ihren Lasten befreit wurden.

 

Abschließend nimmt der Klient seinen Platz in der Aufstellung ein, um die gelösten Energien in sich aufzunehmen.

 


 

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